Welche Aufgaben haben die Mentoren?

Die Mentoren stehen den jungen Menschen zur Seite und begleiten sie auf dem Weg ihrer weiteren beruflichen Entwicklung.

  • Mentoren begleiten und unterstützen einen Jugendlichen längerfristig, persönlich und individuell.
  • Sie bieten bei Bedarf besondere Angebote für kleinere Gruppen, z.B. Bewerbungstrainings, Deutschunterricht.

Wie lange dauert eine Begleitung?

Ein Tandem sollte mindestens ein Jahr bestehen. Wünschenswert ist ein längerer Zeitraum, um den Jugendlichen auch zu Beginn der Ausbildung begleiten zu können.

Wer kann Mentor werden?

Grundsätzlich kann jeder, der sich engagieren möchte, Mentor werden.

Mentoren sind aktive Menschen, haben Spaß am Umgang mit Menschen und können Botschaften verständlich und wirksam vermitteln. Sie sind zugewandt, kommunikationsfähig, frustrationstolerant und haben Freude an neuen Erfahrungen. Kenntnisse rund um die berufliche Bildung. Ein eigener Migrations- oder Fluchthintergrund sowie Fremdsprachenkenntnisse sind hilfreich.

Wie werden Mentoren qualifiziert?

Mentoren durchlaufen begleitend eine aus mehreren Modulen bestehendes Training. Inhalte sind: Angebote und Regelungen der Bundesagentur für Arbeit und des Jobcenters, Asylverfahren und rechtliche Regelungen, Umgehen mit besonderen psycho-sozialen Situationen und interkulturelle Kompetenzen.

Wie werden die Mentoren begleitet?

Auf dem Campus gibt es ein Koordinationsteam, das die Mentoren mit den Mentees möglichst passgenau zusammenbringt und begleitet. Außerdem erhalten Sie als Mentor die Möglichkeit zur persönlichen Reflexion, zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch und zur gegenseitigen Vernetzung.

Wie gestaltet sich ist der zeitlicher Aufwand?

Das erste Kontaktgespräch, die Informationen über die Abläufe und die Zusammenarbeit mit dem Ausbildungscampus und das erste Kennenlernen des Mentees erfordern etwa sechs Stunden. Idealerweise findet ein persönliches Treffen mit dem Mentee alle ein bis zwei Wochen statt.